Eine Suppe mit Sauerampfer schmeckt wie früher bei Oma!

Letztens stolperte ich im Garten von Bekannten über Sauerampfer. Den hatte ich zuletzt vermutlich irgendwann in der Zeit zwischen Grundschule und dem Beginn meiner Jugend gegessen und als ich eines der Blätter probierte, fühlte ich mich augenblicklich zurückversetzt in meine Kindheit. Damit musste ich etwas ausprobieren!

Herbstliche Temperaturen machten mir Frostbeule Lust auf eine wärmende Suppe. Tags zuvor hatte ich noch viele Kartoffeln über foodsharing gerettet und so entschied ich einfach beides zu kombinieren und eine cremige Suppe aus Sauerampfer und Kartoffeln zu kreieren.

Die Suppe ist super einfach und als ich probierte, fühlte ich mich augenblicklich wie damals am Küchentisch meiner Oma!

Eine Suppe mit Sauerampfer schmeckt wie früher bei Oma!

Zutaten:

für 2 Portionen

  • 100g Sauerampfer
  • 3 große Kartoffeln
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • Öl
  • Salz & Pfeffer

Eine Suppe mit Sauerampfer schmeckt wie früher bei Oma!

Eine Suppe mit Sauerampfer schmeckt wie früher bei Oma!
Zubereitung:
  1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und die Kartoffeln und den Sauerampfer klein schneiden.
  2. Die Zwiebeln mit dem Sauerampfer auf mittlerer Hitze kurz anschwitzen und dabei darauf achten, dass der Sauerampfer nicht braun wird.
  3. Dann Knoblauch, Kartoffeln und Brühe hinzugeben und ungefähr 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Anschließend pürrieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Suppe mit Sauerampfer schmeckt wie früher bei Oma!

Eine Suppe mit Sauerampfer schmeckt wie früher bei Oma!

Dazu ein, zwei Scheiben deftiges Brot servieren und herzlich in die Suppe tauchen. Guten Appetit!

DIY: Orangenreiniger selber herstellen

Letztens habe ich über foodsharing drei Orangen bekommen. Orangen im Sommer? Mach doch selbstgemachten Orangenreiniger draus! Wie einfach das geht und wie ihr Orangenreiniger selber herstellen könnt, möchte ich euch heute zeigen.

Orangenreiniger selber herstellen

Im Hofladen des Demeterhofes, auf dem ich damals arbeitete, stieß ich zum ersten Mal auf Orangenreiniger. Ein Kollege erzählte mir, dass er inzwischen wirklich alles damit sauber machen würde: Geschirr, Fußböden, Fenster und vieles mehr. Eine Wunderwaffe also? Das musste ich natürlich ausprobieren.

Der Orangenreiniger fand den Weg in mein zu Hause und nun nach mehr als einem Jahr bin ich immer noch total begeistert. Als ich dann vor kurzem auf ein Rezept stieß, mit dem man Orangenreiniger selber herstellen kann, musste ich das natürlich nachmachen!

Man braucht:
  • die Schale von 3 Orangen
  • 500 ml Essig
  • 250 ml Wasser
  • 1 luftdichtes Gefäß
  • 1 Sprühflasche

Orangenreiniger selber herstellen

Schritt 1

Die Orangen halbieren und auspressen. Den Saft verköstigen. Dann die Schalen vom restlichen Fruchtfleisch befreien und in handliche Stücke schneiden.

Schritt 2

Orangenschalen in ein Gefäß füllen – hier eignen sich alle möglichen wiederverwendbaren Gläser. Essig und Wasser hinzu geben. Verschließen und 2 Wochen ziehen lassen.

Schritt 3

Die Flüssigkeit absieben und anschließend in eine Sprühflasche füllen. Fertig!

Orangenreiniger selber herstellen

Den Orangenreiniger kann man dann für fast alles, was geputzt werden will, verwenden. In der Küche entfernt er kleinere Schmutzablagerungen und eignet sich auch gut für Oberflächen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Im Bad kann man ihn beispielsweise zum Entfernen von Kalkablagerungen super verwenden. Außer auf sehr empfindlichen Oberflächen, wie z. B. Marmor sollte man ihn nicht anwenden.

Wenn ihr den Orangenreiniger auch selber herstellen wollt, würde ich mich sehr über Feedback freuen. Verlinkt mich auch gerne bei Instagram 🙂

Du willst Lebensmittel retten? 5 Fragen zu foodsharing

Ungefähr 11 Millionen Tonnen Lebensmittel landen im Müll – und das jährlich!*

Als mir das klar wurde, stand für mich fest: hier möchte ich aktiv werden! Daher engagiere ich mich seit einiger Zeit bei foodsharing, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Lebensmittel zu retten. Daneben steht vor allem die Gemeinschaft und solidarisches Geben und Nehmen im Vordergrund. Ich habe über foodsharing außerdem schon wundervolle Menschen kennengelernt.

Du möchtest auch etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun?

Du hast Lust dich in einer Gemeinschaft zu engagieren?

Du möchtest aktiv Lebensmittel retten und ihnen ein zweites Leben in deiner Küche geben?

Dann werde bei foodsharing aktiv!

Wie das funktioniert, erkläre ich dir jetzt!

Du willst Lebensmittel retten?

Was ist foodsharing?

foodsharing ist eine Initiative, die zur Rettung von Lebensmitteln gegründet wurde. Hierzu gibt es Kooperationen mit verschiedenen Lebensmittelbetrieben. Lebensmittel, die beispielsweise wegen Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr verkauft werden können, werden von sogenannten Foodsavern bei den Betrieben abgeholt und entweder selbst verzehrt, oder über Fair-Teiler und private Kontakte weiter verteilt.

Ist foodsharing kostenlos?

Ja, foodsharing ist unentgeltlich und – das Wichtigste – solidarisch! Das heißt du bekommst Lebensmittel zwar umsonst, kannst dich aber anderweitig erkenntlich zeigen und beispielsweise den Fair-Teiler-Schrank in deiner Stadt säubern oder den Fair-Teiler selbst mit Lebensmitteln, für die du keine Verwendung mehr hast, befüllen. Achte außerdem darauf, dass du nur so viel mitnimmst, wie du auch wirklich verbrauchen kannst!

Du willst Lebensmittel retten?

Wer kann bei foodsharing mitmachen?

Grundsätzlich gilt: Lebensmittel retten und teilen kann jeder. Am besten geht das zum Beispiel über facebook-Gruppen, die es inzwischen für fast jede größere Stadt gibt. Hast du eine Marmelade, die dir doch nicht so richtig schmeckt? Erstelle einfach einen Post und jemand anderes freut sich vielleicht über seine Lieblingssorte.

Was find „Fair-Teiler“?

Eine andere Möglichkeit Lebensmittel zu teilen, sind sogenannte „Fair-Teiler“, die in vielen Städten an zentralen Plätzen aufgestellt sind. Hier handelt es sich um einen Schrank und/oder Kühlschrank, über den die Lebensmittel geteilt werden. Reinlegen und rausnehmen darf jeder. Aber Achtung: Hier gibt es Regeln, mit denen du dich vorher vertraut machen solltest.

Du willst Lebensmittel retten?

Wie kann ich als Foodsaver aktiv werden?

Als Foodsaver kannst du Lebensmittel retten indem du diese zu festgelegten Zeiten direkt bei Lebensmittelbetrieben abholst. Nach deiner Registrierung auf der foodsharing-Homepage musst du zunächst ein kleines Quiz absolvieren, um zu zeigen, dass du dich mit den Regeln vertraut gemacht hast. Bei erfolgreichem Bestehen werden dann drei Probeabholungen vereinbart. Hier zeigt man dir, wie eine Abholung bei einem Betrieb abläuft und was zu beachten ist. Danach bekommst du deinen Foodsaver-Ausweis und kannst loslegen!

Hast du weitere Fragen? Dann kontaktiere mich gern über Instagram oder schreib mir eine Mail :)!

*Quelle: http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/WvL/Studie_Lebensmittelabfaelle_Kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile

 

Natürliche Hautpflege Rezepte und ihre Anwendung

Hier und da habe ich Probleme mit meiner Haut. Zu viele Mitesser, kleine Pickelchen oder verstopfte Poren – irgendwas ist da gefühlt immer. Mit Reinigungs- und Pflegeprodukten aus der Drogerie hatte ich nicht die beste Erfahrung gemacht und deshalb kramte ich eines Tages das kleine Rezeptbüchlein heraus, das meine Schwester mir einmal zu Weihnachten schenkte. Hierin fand ich allerlei Rezepte über Natürliche Hautpflege. Zwei dieser Rezepte habe ich nun schon mehrfach verwendet und möchte sie heute mit euch teilen.

Natürliche Hautpflege

Die Zutaten für all diese Pflegeprodukte sind auf rein natürlicher Basis und zudem ist die Liste der Zutaten wenig umfangreich. Außerdem verzichtet man komplett auf Konservierungsmittel und andere chemische Bestandteile. Perfekt für mich, denn meine Devise lautet: Pflege ja, aber bitte mit so wenig Aufwand und so hautschonend wie möglich!

Natürliche Hautpflege Rezepte

Gesichtsmaske aus Bierhefe

In letzter Zeit habe ich vor allem Masken für mich entdeckt und vor allem Bierhefe ist ja dafür bekannt ein gutes Mittel gegen Pickel und unreine Haut zu sein (und gegen Verstopfung,.. why not). Außerdem soll Bierhefe für ein glatteres und strafferes Hautbild sorgen und die Regeneration der Haut unterstützen.

Natürliche Hautpflege Rezepte

Ihr benötigt:

– etwa 4 TL Bierhefe (Flocken)
– 1 Schuss Pflanzenmilch
– 1 Spritzer Zitronensaft

Vermischt alle Zutaten in einem kleinen Gefäß und gebt bei Bedarf noch etwas mehr Bierhefe hinzu bis ihr eine teigige Konsistenz erhaltet. Die Zitrone gibt eurer Haut noch mal einen kleinen Schub zusätzliche Energie, kann aber auch leicht reizend wirken. Bei sehr empfindlicher Haut empfehle ich daher, die Zitrone einfach wegzulassen, das funktioniert genauso gut. Auftragen könnt ihr die Maske entweder mit dem Finger oder mit einem Make-Up Pinsel.

Zucker-Kokosöl-Peeling (für Körper und Gesicht)

Dieses Peeling verwende ich, wenn ich meine Haut von kleinen Hautschuppen befreien, oder ich diesen winzig kleinen Pickelchen an den Kragen möchte. Das Kokosöl wirkt zudem antibakteriell, wodurch die Haut gleichzeitig gepeelt und gepflegt wird.

Natürliche Hautpflege Rezepte

Ihr benötigt:

– 1 Teil Zucker
– 2 Teile Kokosöl
– 1/2 Teil flüssigen Honig

Falls euer Kokosöl noch sehr fest ist, könnt ihr es kurz erhitzen. Bevor ihr den Zucker zugebt, sollte es aber wieder etwas abgekühlt sein. Mischt dann den Zucker und den Honig vorsichtig unter und vermengt alles zu einer Paste. Im Gesicht solltet ihr das Peeling besonders sanft auftragen, da die Haut je nach Empfinden durch das peelen schnell etwas gereizt werden kann. Wenn ihr zu viel hergestellt habt, könnt ihr das Peeling in einem geschlossenen Gefäß problemlos ein paar Wochen aufbewahren.

Kennt ihr noch weitere einfache Rezepte für die Natürliche Hautpflege und welche Produkte sind eure Favoriten? Da ich immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen bin, würde ich mich sehr über eure Erfahrungsberichte in den Kommentaren freuen :).

Müll im Alltag reduzieren – Fakten & Tipps

Müll im Alltag reduzieren ist gar nicht so schwer, wie es scheint. Auch kleine Veränderungen können schon viel bewirken und sobald man sich einmal auf die Reise begeben hat, entdeckt man nach und nach immer mehr Möglichkeiten Müll zu reduzieren oder Plastik zu vermeiden.

Ein paar Fakten

6,4 Mio. Tonnen Plastikmüll gelangen jährlich in die Weltmeere. Das kommt auch daher, dass die Hälfte aller Kunststoffe nur einmal benutzt und danach weggeworfen werden. Weggeworfen werden täglich aber auch Lebensmittel. In Industrieländern wird sogar die Hälfte aller produzierten Lebensmittel verschwendet, wodurch etwa 90 Mio. Tonnen Lebensmittel jährlich auf dem Müll landen – und das nur in Europa.

Müll im Alltag reduzieren – 5 Tipps

Den Plastikmüll zu reduzieren oder der Verschwendung von Lebensmitteln entgegen zu wirken, sind zwei Punkte, die wir im Alltag leicht umsetzen können. Als Inspiration möchte ich euch einige einfache Anfänger-Tipps mit auf den Weg geben.

1. Stoffbeutel oder Einkaufstaschen

Dieser Rat ist schon so alt, dass ich kurz gehadert habe, ihn überhaupt aufzunehmen. Aber immer noch werden pro Minute etwa 1 Million Plastiktüten auf der Welt benutzt. Klingt verrückt oder? Es ist nicht nur bedeutend umweltschonender, sondern mittlerweile ja auch günstiger, auf einen mitgebrachten Beutel oder eine Tasche umzusteigen. Schöne Stoffbeutel findet man beispielsweise bei DM, aber auch alte Stoffreste lassen sich mit ein bisschen handwerklichem Geschick in tolle Einkaufshelfer verwandeln.

2. Mehrweg Kaffee Becher

Den Kaffee unterwegs zu trinken ist ja mittlerweile schon so ein Lebensgefühl, auf das auch ich nicht mehr verzichten möchte. Dieser Trend ist steigend und somit erhöht sich auch die Anzahl der verbrauchten To-Go Kaffeebecher. Dabei gibt es inzwischen so viele tolle und verschiedene Arten von Mehrwegbechern, dass ich mich gar nicht für einen Favoriten entscheiden könnte. Ist es nicht auch unglaublich praktisch den Kaffee in einem kleinen Thermosbecher auslaufsicher im Rucksack zu transportieren?

3. Wiederbefüllbare Trinkflasche

Plastikflaschen werden geschreddert und recycelt, das sieht man ja sogar mehr oder weniger direkt an den Automaten im Supermarkt. Aber auf der ganzen Welt trifft das tatsächlich nur auf 1 von 5 Plastikwasserflaschen zu. Eine gute Alternative ist daher beispielsweise Wasser in Glasflaschen zu kaufen, die häufig wiederverwendet werden können. Ansonsten muss es auch nicht direkt die teure Edelstahlflasche sein – eine gute Wahl ist auch jede andere Trinkflasche, die ihr vielleicht noch zu Hause habt.

4. Zahnbürste aus Bambus

Lange habe ich das Zähneputzen recht unbewusst gehandhabt, weil ich da nie irgendetwas hinterfragt habe. Aber wenn man sich klarmacht, dass man etwa alle 3 Monate seine Zahnbürste wechselt, sind das pro Person zwar nur 4 Zahnbürsten, aber deutschlandweit fallen etwa 2.200 Tonnen Plastikmüll durch Zahnbürsten im Jahr an. Bambuszahnbürsten gibt es inzwischen in vielen Unverpackt-Läden, aber auch online oder in Bio-Läden sind sie häufig zu finden.

5. Bei foodsharing aktiv werden

Schon 9.875.606 kg Lebensmittel wurden über das Netzwerk foodsharing gerettet, ganz schön viel oder? Das sind Lebensmittel die von den Supermärkten sonst weggeschmissen werden, weil sie das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben oder Obst und Gemüse zu schrumpelig zum Verkauf geworden sind. Diese Lebensmittel bei den Betrieben abzuholen ist Aufgabe der Foodsaver. Die Weitergabe der Lebensmittel muss kostenfrei sein und oft werden hierdurch auch Bedürftige oder soziale Projekte gefördert. Das primäre Ziel von foodsharing ist jedoch auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen und diese einzudämmen. Weitere Infos zum Mitmachen findest du auf der Homepage.

Jeder macht so viel er kann…

… denn es ist überhaupt nicht schlimm, wenn ihr nicht gleich alle 5 Punkte umsetzen könnt oder wollt. Es ist egal, ob ihr euch noch ganz am Anfang befindet und euch an das Thema erstmal langsam rantasten wollt, oder ob ihr als alte Hasen vielleicht einfach nur andere Bereiche, als die von mir hier genannten, im Fokus habt. Wenn nur jeder einen kleinen Beitrag dazu leistet, um Müll im Alltag reduzieren zu können, haben wir schon viel gewonnen <3. Schreibt mir gerne, ob ihr noch weitere Tipps für Anfänger im zero waste Lifestyle habt oder welche Punkte euch hierbei besonders wichtig sind. Ich freue mich über eure Kommentare!